Schmerzen der Halswirbelsäule, des Nackens und der Schulter

Nackenschmerzen und Verspannungen im Schulter-Hals-Bereich sind die häufigsten Symptome bei Beschwerden der oberen Wirbelsäule.


Manchmal entstehen dabei auch vom Nacken ausstrahlende Schmerzen in den Arm oder in die Finger. Hierbei kann es zu Gefühlsstörungen der Finger oder auch zum Einschlafen der ganzen Hand kommen. Ebenso können Ausstrahlungen vom Nacken in den Hinterkopf auftreten, die manchmal mit Schwindel, Kopfschmerzen oder Ohrgeräusch verbunden sind. Häufiges Symptom ist neben dem Schmerz oftmals die eingeschränkte Beweglichkeit des Kopfes, sodass das Drehen und der Blick zur Seite oder nach hinten schmerzhaft ist oder aber nicht mehr vollständig durchgeführt werden kann. Selbst Symptome, die zunächst nicht mit Nackenschmerzen verbunden sind, lassen sich manchmal auf Störungen der oberen Wirbelsäule zurückführen. Insbesondere bei Schmerzen des Ellenbogens (Tennisellenbogen, Golferellenbogen) liegt die Ursache der Schmerzen oftmals in einer Störung der Halswirbelsäule.


Damit Sie schnell zu den für Sie wichtigen Hilfsmöglichkeiten gelangen, haben wir die Kapitel zur Halswirbelsäule nach diesen Symptomen geordnet.
Im ersten Kapitel finden Sie den Bereich der Muskelverspannungen und Muskel- verhärtungen, im zweiten Kapitel gehen wir näher darauf ein, was Sie bei einer eingeschränkten und schmerzhaften Beweglichkeit tun können.


Im dritten Kapitel behandeln wir auch Schmerzen, die vom Nacken in die Arme ausstrahlen oder zum Einschlafen der Hände und Finger führen. Im letzten Kapitel zur Halswirbelsäule stellen wir Ihnen dann die Möglichkeiten der Selbsthilfe bei Kopfschmerzen, Schwindel und Ohrgeräusch vor.


In jedem Kapitel ist auch eine gezielte Anleitung zur Selbstuntersuchung aufgeführt. Damit Sie Ihre Beschwerden besser einordnen können, kann auch schon jetzt eine kleine Selbstuntersuchung Ihrer Halswirbelsäule und der Schulter- und Nackenmuskulatur hilfreich sein.

 

Verspannungen und Verhärtungen

(Med.: Myogelosen / Muskelhartspann)

Muskelverspannungen und Verhärtungen im Nackenbereich sind die häufigsten Symptome bei Schmerzen in der Region der Halswirbelsäule und des Schultergürtels.

Sie sind eine typische Folge von Bewegungsmangel und überwiegend sitzenden Beschäftigungen.

Aber auch die zunehmenden Stressbelastungen, hohe Leistungsanforderungen, fehlende oder nur kurze Ruhephasen führen fast automatisch zu Anspannungen dieser Muskeln.

Symptome

Verspannungen und Muskelverhärtungen im Bereich der Halswirbelsäule ziehen sich oftmals bis in die Schulterregion und den oberen Bereich der Brustwirbelsäule. Dies kann mit einem Gefühl der Verspanntheit oder einer nicht ganz freien Beweglichkeit verbunden sein. Manchmal bestehen auch keine offensichtlichen Beschwerden, nur wenn die Muskeln untersucht werden, spürt man dort eine Härte. Erst bei Anspannung oder Druck auf den verhärteten Muskel kommt es dann zum Auslösen von Schmerzen.

Durch die Muskelverspannung kann es auch zu einer Behinderung des Lymphabflusses kommen, wodurch ein Anschwellen der Finger und Hände entsteht.

Selbstcheck

Überprüfen Sie die Muskeln des Halses, indem Sie mit Ihren Händen über den seitlichen Halsbereich und über den hinteren Anteil der Schulter streichen. Durch leichten Druck können Sie dabei die oberflächlichen Muskeln spüren. Bei Muskelverspannungen ist die Muskulatur verhärtet oder schmerzhaft. Durch die vorsichtige, meist als angenehm empfundene Massage lassen sich die verhärteten Bezirke oder Muskelstränge herausfinden.

Mögliche Ursachen

Eine Muskelverspannung ist die Folge der Überreizung eines Muskels, die zu einer Verkrampfung der Muskelfasern führt. Die entstehende Verhärtung des Muskels verliert bei längerem Bestehen oftmals an Schmerzhaftigkeit. Durch diese Dauerspannung des Muskels kommt es dazu, dass die Muskelfasern in diesem Bereich nicht mehr so gut durchblutet werden. Der Stoffwechsel im Muskel ist so stark vermindert, dass ein negativer Kreislauf entsteht, aus dem heraus sich die Verspannung nicht mehr allein lösen kann.

Auslösende Situationen

  • Arbeitsplatz und Sitzposition: Die Nackenmuskulatur neigt durch überwiegend sitzende Tätigkeit zu Verspannungen.
  • Wind und Zugluft: Sie kann sich aber auch durch Zugluft, wie z. B. durch ein offenes Fenster, kalten Wind (besonders nach körperlicher Anstrengung), verspannen.
  • Stress und innere Anspannung: Gerade die Nackenmuskeln, der Schulterblattheber und die vorderen Halsmuskeln reagieren sensibel auf innere Anspannung und Stress, indem sie sich anspannen oder sogar verkrampfen.
  • Falsches Training: Ebenso können Verspannungen durch ein unvorsichtiges oder zu schweres Training (Freihantel), Bankdrücken oder das Heben zu schwerer Gegenstände entstehen.
  • Muskelzerrung: Eine plötzliche Überlastung des Muskels führt zu einer Muskelzerrung (Überdehnung), die wiederum eine Anspannung des Muskels auslöst, um vor einer weiteren Verletzung zu schützen.

Übungen zur Selbsthilfe

Durch zusätzliche leichte Dehnungs- und Bewegungsübungen helfen Sie dem Muskel, die Verspannung aufzulösen und die durch den Stoffwechselstau entstandenen Schadstoffe schneller wieder abzutransportieren. Die Durchblutung wird verbessert und die Entspannung der Muskulatur wird gefördert.

 

Schmerzhafte Bewegungssteife

(Med.: akuter Torticollis [Schiefhals], Wirbelblockierung)

Wenn Sie den Kopf drehen oder neigen, sind viele Muskeln im Einsatz. Die Wirbelkörper der Halswirbelsäule und der oberen Brustwirbelsäule drehen oder neigen sich gegeneinander, sodass die gewünschte Bewegung möglich wird. Gesichert wird der Bewegungsablauf durch die umgebenden Gelenkkapseln der kleinen Wirbelgelenke, die stabilisierenden Bänder und die Muskulatur.

Immer wenn es zu Störungen in diesem Bewegungssystem kommt, kann es auch zu einer Einschränkung der Beweglichkeit kommen. Bei akut entstehenden Schmerzen merken Sie sofort, welche Bewegungsrichtung einge schränkt ist. Wenn sich dies, z.B. im Alter, sehr langsam vollzieht, wird es zumeist nicht bewusst wahrgenommen.

Symptom

Sollte eine Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule bestehen, spricht man von einer Bewegungssteife. Wenn zudem eine schmerzhafte Muskel- verspannung besteht, spricht man von einer schmerzhaften Bewegungs- einschränkung.


Bei der akuten Wirbelblockierung ist die Beweglichkeit nach einer Seite wegen der Schmerzen sehr vermindert, zur anderen Seite kann der Kopf besser gedreht werden. Manchmal lassen sich bei Blockierungen an der Halsseite einzelne schmerzhafte Punkte ertasten.

Selbstcheck

Setzen Sie sich auf einen Stuhl, sodass Sie mit dem Oberkörper gerade sitzen, und drehen Sie den Kopf einmal langsam nach rechts, als ob Sie nach hinten sehen wollten. Die Ausgangsposition, der Blick geradeaus, entspricht der Null-Position. Bei sehr guter Beweglichkeit können Sie den Kopf so weit drehen, dass Sie genau seitlich schauen können, dies entspricht der Position bei 80 bis 90 Grad. Den gleichen Test können Sie für die Gegenseite ausführen. Sollte es auffällige Unterschiede zwischen der Bewegung nach rechts und nach links geben oder die Beweglichkeit im Drehen weniger als 75 Grad sein (das Kinn sollte so weit gedreht werden können, dass es sich, von oben gesehen, weiter seitlich als die Brustwarze befindet), handelt es sich um eine Bewegungseinschränkung. Ein leichter Unterschied zwischen den Seiten ist jedoch normal.


Den gleichen Test können Sie behutsam für das Zur-Seite-Neigen des Kopfes durchführen. Hier sollte beidseits eine Bewegung von 25 Grad möglich sein, für das Vorwärtsneigen 30 Grad und das Rückwärtsneigen 50 Grad (besonders diese Bewegung bitte langsam und mit Vorsicht probieren).

Mögliche Ursachen

Um die Ursachen der Bewegungseinschränkung besser zu verstehen, ist es zunächst wichtig zu überlegen, wie die Bewegungseinschränkung entstanden ist und ob zusätzlich eine Schmerzhaftig-keit vorliegt. Bei einseitigen Muskelverspannungen (siehe Kapitel 1), die z. B. durch Überlastung des Muskels, Wind- oder Kälteeinwirkung entstehen, kann die Dehnung und Verdrehung des entzündeten Muskels schmerzhaft sein, sodass hieraus eine Bewegungseinschränkung resultiert. Der Schmerz lässt jedoch nach einer Dehnung oder Entspannung des Muskels zumeist nach. Bei Blockierungen der kleinen Wirbelgelenke, die die Bewegung von einem Wirbelkörper zum nächsten weiterleiten, wird der Schmerz durch kleine Muskeln, die direkt an der Wirbelsäule ansetzen, ausgelöst. Die tiefliegenden Muskeln sind von außen kaum zu ertasten, sie ermöglichen aber die Fein-steuerung unserer Bewegung und können z. B. durch eine ungeschickte Bewegung oder ein nächtliches Verliegen verkrampfen. Die akute Blockierung selber kann nur durch einen Arzt mit einer speziellen Ausbildung (Chirothe-rapeut, Manualtherapeut oder Osteopath) gelöst werden.


Manchmal gelingt es aber durch muskelentspannende Behandlungen, die Halswirbelsäule so weit zu entspannen, dass sich die Blockierung nach einiger Zeit von selber lösen kann.

Übungen zur Selbsthilfe bei Schmerzen der Halswirbelsäule, des Nackens oder der Schulter

Sie können die oberflächlichen Muskelanteile durch Übungen und Wärmeanwendungen entspannen, zusätzlich können Sie bei Blockierungen spezielle Bewegungsübungen hinzunehmen, die ein langsames Lösen der Blockierung ermöglichen

 

Ausstrahlende Schmerzen, Einschlafende Arme/Finger

(Med.: Cervicobrachilagie)

Schmerzen, die vom Hals in die Arme und Hände ausstrahlen, können über eine Verkrampfung der Muskulatur ausgelöst werden, sie können aber auch Folge von Irritationen der Nerven durch Verschleiß der Halswirbelsäule oder Bandscheiben- veränderungen sein.

Wichtige Fragen, um die Schmerzen besser zu verstehen, sind:

  • Wann sind die Schmerzen erstmals aufgetreten?
  • Ist die Ausstrahlung immer gleich?
  • Kommt es zum Einschlafen bestimmter Finger?
  • Sind die Schmerzen abhängig von der Veränderung der Kopfhaltung?

Symptom

Bei ausstrahlenden Schmerzen, die durch Muskelverspannungen ausgelöst werden, entsteht zumeist keine sehr große Schmerz -haftigkeit. Oft ist der Schmerz morgens stärker ausgeprägt und verliert sich im Laufe des Tages durch die zunehmende Bewegung. Wärme und lokale Massagen führen schnell zu einer Verbesserung der Ausstrahlung. Wenn es nachts zu einem Einschlafen der Finger oder Hände kommt, manchmal sogar an beiden Armen, und dies dann nach leichtem Ausschütteln der Hände abklingt, spricht dies für eine Muskelverspannung. Das Ausschütteln der Arme führt zu einer Entspannung der Nackenmuskulatur und die durch das Liegen entstandene Verkrampfung mit Einengung der Armnerven wird aufgelöst.

In seltenen Fällen ist eine zusätzliche Rippe, eine Fehlposition der Rippe, eine veränderte Lage der Blutgefäße, die zum Arm führen, oder ein ungünstig verheilter Schlüsselbeinbruch die Ursache. Vorsichtshalber sollte bei diesen Schmerzen deshalb eine weitere ärztliche Untersuchung erfolgen.

Selbstcheck

Drehen Sie den Kopf einmal vorsichtig zur Seite und beobachten Sie, ob es dabei zu einer Ausstrahlung der Schmerzen in den Arm oder die Schulterregion kommt und in welche Region die Schmerzen ausstrahlen. Zusätzlich können Sie den Kopf einmal leicht zur Seite neigen und auch hier überprüfen, ob eine Ausstrahlung entsteht. Wichtig ist auch, ob die Ausstrahlung bestehen bleibt oder von selbst wieder abklingt. Kommt es zum Einschlafen bestimmter Finger oder zu Gefühlsstörungen im Bereich des Oberoder Unterarms?

Prüfen Sie, ob Sie die Schulter frei bewegen können, das heißt, ob Sie mit der Hand hinter den Kopf greifen können und den oberen und unteren Rücken erreichen (Schulter-und Schürzengriff). Wenn es hierbei zu Schmerzen kommt, spricht dies eher für eine Schmerzausstrahlung aus dem Schultergelenk. Da auch eine Einengung der Nerven an der Hand (Karpaltunnelsyndrom) zu ausstrahlenden Schmerzen führen kann, beobachten Sie auch, ob das feste Zusammendrücken der Faust Schmerzen verursacht oder ob bestimmte Finger weniger Kraft haben.

Mögliche Ursachen

Bei Verschleißerscheinungen der Halswirbelsäule und bei Bandscheibenveränderungen kommt es zu einer starken Schmerzhaftigkeit und der Schmerz nimmt in bestimmten Lagepositionen zu. Manchmal kommt es zusätzlich zum Einschlafen einzelner Finger oder zu einem in den Oberarm und die Hand ausstrahlenden Kribbelgefühl mit Über- oder Unterempfindlichkeit der Haut. Durch die Schmerzhaftigkeit besteht eine Schutzhaltung und eine Bewegungseinschränkung. Aber auch bei Muskelverspannungen oder Blockierungen kann es zu ausstrahlenden Schmerzen in den Arm kommen. Die Nerven der Hand und des Armes ziehen über die Schulter-Nacken-Region in den Halsbereich und gehen dort in das Rückenmark über. Verspannungen der Muskeln können einen Druck auf die Nerven ausüben, sodass die Nervenleitung gestört wird.

Dies ist dann durch Einschlafen der Finger oder der gesamten Hand spürbar. Unter jedem Halswirbel verlässt ein Nerv das Rückenmark. Da jeder Nerv für einen ganz bestimmten Bereich der Hand zuständig ist, hat es sich bewährt, auf den Ort der Gefühlsstörung besonders zu achten. Ist nur der kleine Finger und der äußere Teil des Ringfingers in seiner Empfindlichkeit vermindert, spricht dies, anders als bei einer Gefühlsstörung der ganzen Hand, eher für eine bandscheibenbedingte Ursache. Als Faustregel gilt: Je eindeutiger Sie die Gefühlsstörung einem Bereich in dieser Tafel zuordnen können, desto eher kann ein Bandscheibenvorfall die Ursache Ihrer Beschwerden sein. Wenn die Gefühlsstörung sich klar zuordnen lässt oder Ihnen eine Kraftminderung der Finger oder des Armes auffällt, sollten Sie unverzüglich eine weitere ärztliche Untersuchung vereinbaren.

Da manchmal auch eine Schmerzausstrahlung durch Veränderungen der Nerven im Ellenbogengelenk oder im Handgelenk ausgelöst werden kann, ist zumeist auch eine neurologische Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit erforderlich.

Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrgeräusch

(Med.: Cephalgie = Kopfshmerz, Vertigo = Schwindel, Tinnitus = Ohrgeräusch verschiedenster Ursache)

Bei halswirbelsäulenbedingtem Kopfschmerz kommt es oftmals dazu, dass die Schmerzen ausgehend von einem Verkrampfungsgefühl im Nacken entstehen. Bedingt durch die Nähe zum Ohr und die vielfältigen Nervenverbindungen können auch Schwindel und Übelkeit ausgelöst werden. Dieser Kopfschmerz ist oft dann mit einer Blockierung der obersten Halswirbel verbunden, sodass die Untersuchung durch einen manualtherapeutisch geschulten Arzt hilfreiche Unterstützung bietet.

Bei zusätzlich bestehenden Verspannungen der unteren Halswirbelsäule und der Schulter-Nacken-Region helfen die beschriebenen Mittel und Übungen zur Muskelentspannung.

Symptome

Bei halswirbelsäulenbedingtem Kopfschmerz kommt es oftmals dazu, dass die Schmerzen ausgehend von einem Verkrampfungsgefühl im Nacken entstehen. Bedingt durch die Nähe zum Ohr und die vielfältigen Nervenverbindungen können auch Schwindel und Übelkeit ausgelöst werden. Dieser Kopfschmerz ist oft dann mit einer Blockierung der obersten Halswirbel verbunden, sodass die Untersuchung durch einen manualtherapeutisch geschulten Arzt hilfreiche Unterstützung bietet.

Bei zusätzlich bestehenden Verspannungen der unteren Halswirbelsäule und der Schulter-Nacken-Region helfen die beschriebenen Mittel und Übungen zur Muskelentspannung.

 

Auch wenn sich manchmal in der akuten Phase durch die speziellen Übungen keine Verbesserung erreichen lässt, hat sich doch gezeigt, dass sich durch regelmäßiges Üben die Schmerzhäufigkeit und die Schmerzdauer der nackenbedingten Kopfschmerzen wesentlich reduzieren lässt. Auch bei der klassischen Migräne kommt es durch beweglichkeits- fördemde und entspannende Übungen zu einer Verminderung der Schmerzhäufigkeit und der Schmerzintensität.

Selbstcheck

Kopfschmerzen, Schwindel und Ohrgeräusche können über Verspannungen der tiefen Nackenmuskulatur ausgelöst werden. Beobachten Sie einmal, ob der Kopfschmerz im Nacken beginnt oder durch einen Nackenschmerz ausgelöst wird. Falls zusätzliche Einschränkungen in der Beweglichkeit bestehen oder Sie druckschmerzhafte Punkte finden, ist es möglich, dass Ihre Beschwerden hierdurch verursacht werden. Eine genauere Untersuchung zur Feststellung der Zusammenhänge kann von Ihrem Arzt durchgeführt werden.

Um die Auswirkung innerer Organe auf die Beschwerden festzustellen, probieren Sie einmal, ob sich durch das Nach-oben-Ziehen der Rippenbögen, das Reiben der Augen oder das Auflegen einer Wärmflasche auf den Bauch eine Veränderung der Symptome einstellt. Bei deutlicher Verbesserung hilft eine osteopathische Untersuchung.

Mögliche Ursachen

Die Ursachen für Kopfschmerzen und Schwindel sihd vielfältig und werden auch durch Veränderungen in weiter entfernt liegenden Körperregionen ausgelöst. Vor einer Selbstbehandlung sollten Sie Erkrankungen des Ohrs und des Gleichgewichtsorgans durch eine Untersuchung des HNO-Arztes oder auch eines Neurologen ausschließen lassen. Aus orthopädischer Sicht können Verspannungen der Schulter- und Nackenmuskulatur, der tiefen Halsmuskulatur oder Blockierungen der kleinen Wirbelgelenke an der Halswirbelsäule Ursachen für Kopfschmerzen, aber auch für Schwindel und Ohrgeräusche sein.

Ebenso können Bandscheibenschäden, Verschleißerscheinungen der kleinen Wirbelgelenke oder Entzündungen und Fehlbildungen der Wirbel zu Schmerzen führen. Um dies genauer festzustellen, ist zumeist eine Röntgenuntersuchung erforderlich. Auch Störungen der Sehfähigkeit oder eine ungleiche Sehfähigkeit der Augen können über eine veränderte Kopfhaltung oder eine Verspannung der Muskulatur zu Kopfschmerzen und Schwindel führen.

Veränderungen der inneren Organe können mit einer vermehrten Muskelanspannung oder einer Anspannung des Zwerchfells einhergehen und ebenso zu diesen Symptomen beitragen. Kopfschmerzen oder Schwindel können auch durch zu niedrigen Blutdruck oder Flüssigkeitsmangel ausgelöst werden

Übungen zur Selbsthilfe

Wenn Kopfschmerzen vom Nacken beginnend nach vorn ausstrahlen oder nach längerem Sitzen, Arbeiten am Computer oder bei Nackenverspannungen, auftreten, helfen Beweglichkeits- und Entspannungsübungen, die zu einer vermehrten Durchblutung der Nackenregion führen und gleichzeitig eine Aktivierung der Muskulatur erreichen.

Übungsbeispiel:
Kleine Kopfbewegungen (S.79)

Ziel: Mobilisation der oberen Halswirbelsäule mit Fixieren der unteren Halswirbelsäule

Übungsbeschreibung:

  • Sie legen eine Hand unterhalb des Kopfansatzes an den Na­cken und schmiegen sich der Form der Halswirbelsäule mit Ihren Fingern an. Sie fixieren damit die Halswirbelsäule. Die andere Hand berührt das Kinn mit Daumen und Zeigefinger. Sie dient als Kontrolle der Bewegung.
  • Bewegen Sie den Kopf in gerin­gem Bewegungsausschlag nach unten und wieder nach oben in die Ausgangsstellung.
  • In kleinen Bewegungsaus­schlägen neigen Sie den Kopf einige Male nach rechts und nach links.


Wahrnehmung:
Sie spüren die kleinsten Bewegungen in den Kopfgelenken (obere Halswir­belsäule).

Übungshinweise:

  • Mit dieser Übung mobilisieren Sie das sog. Kopfgelenk, dessen umliegende Muskulatur oft­mals stark verspannt ist.
  • Die Bewegungsausschläge sind nur sehr klein.
  • Sollte Ihnen bei den Übungen schwindlig werden, überprüfen Sie die Ausführung der Übung, reduzieren Sie das Bewegungsausmaß oder brechen Sie die Übung ganz ab.
  • In Variation können Sie den Kopf auch in sehr kleinem Be­wegungsausschlag zur Seite neigen.


Fehlerquellen:
Bewegungsausschläge sind zu groß, Hand liegt zu tief, Halswirbelsäule wird nicht ausreichend fixiert

 

Weitere Übungsbeispiele im Buch

Verspannungen und Verhärtungen

  • Traktion im Liegen S. 71
  • Selbstmassage Übergang Kopf und Hals S. 74
  • Ausstreichen der Halswirbelsäule S. 76
  • Funktionsmassage im Bereich Kopfgelenk S. 75
  • Beweglichkeit Halswirbelsäule -Kopfdrehen S.78
  • Mobilisation Schultergürtel -Schulterbewegungen S. 83
  • Kleine Kopfbewegungen S.79
  • Beweglichkeit Zwerchfell -Zwerchfelllift S. 90
  • Mobilisation der Rückenmarkshaut und des Nervensystems S.100
  • Kopf zur Seite drehen S. 81
  • Mobilisation Halswirbelgelenke unter Kompression S. 80
  • Dehnung Kapuzenmuskulatur S. 95
  • Dehnung Schulterblattheber S. 96
  • Dehnung kurze Nackenmuskeln S. 93
  • Dehnung und Entspannung Kiefergelenk S. 94
  • Ansteuerung der vorderen Halsmuskulatur S. 102

Schmerzhafte Bewegungssteife

  • Traktion im Liegen S. 71
  • Selbstmassage Halswirbelsäule S.73
  • Selbstmassage Obergang Kopf und Hals S. 74
  • Ausstreichen der Halswirbelsäule S. 76
  • Beweglichkeit Funktionsmassage im Bereich Kopfgelenk S.75
  • Mobilisation der oberen Brustwirbelsäule S. 85/86
  • Mobilisation der oberen und unteren Brustwirbelsäule S. 85/86
  • Mobilisation Schulterqürtel -Schulterbewegungen S. 82
  • Beweglichkeit Zwerchfell -Zwerchfelllift S. 90
  • Kopf zur Seite drehen S. 81
  • Beweglichkeit Halswirbelsäule -KopfdrehenS. 78
  • Kleine Kopfbewegungen S. 79
  • Drehdehnlagerung S. 87
    Mobilisation Halswirbelgelenke unter Kompression S. 80
  • Dehnung Kapuzenmuskulatur S.95
    Dehnung Schulterblattheber S. 96
  • Dehnung kurze Nackenmuskeln S.93
  • Dehnung und Entspannung Kiefergelenk S. 94
  • Ansteuerung der vorderen Halsmuskulatur S. 102

Ausstrahlende Schmerzen, Einschlafende Arme/Finger

  • Traktion im Liegen S. 71
  • Selbstmassage Halswirbelsäule S.73
  • Ausstreichen der Halswirbelsäule S. 76
  • Beweglichkeit Halswirbelsäule -Kopfdrehen S. 78
  • Beweglichkeit Zwerchfell - Zwerchfelllift S. 90
  • Mobilisation der oberen und unteren Brustwirbelsäule S. 86
  • Mobilisation Schultergürtel - Schulterbewegungen S. 82
  • Drehdehnlagerung S. 87
  • Kopf zur Seite drehen S. 81
  • Mobilisation der Rückenmarkshaut und des Nervensystems S.100
  • Dehnung Kapuzenmuskulatur S.95
  • Dehnung Schulterblattheber S. 96
  • Ansteuerung der vorderen Halsmuskulatur S. 102
  • Ansteuerung Schulterblattmuskulatur S. 103

Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrgeräusch

  • Traktion im Liegen S. 71
  • Selbstmassage Halswirbelsäule S.73
  • Selbstmassage Übergang Kopf und Hals S. 74
  • Ausstreichen der Halswirbelsäule S. 76
  • Augenentspannung - «Palmieren» S. 77
  • Selbstmassage Kopf und Gesicht S. 72
  • Beweglichkeit Funktionsmassage im Bereich Kopfgelenk S.75
  • Beweglichkeit Zwerchfell -Zwerchfelllift S. 90
  • Beweglichkeit Halswirbelsäule -Kopfdrehen S. 78
  • Mobilisation der Rückenmarkshaut und des Nervensystems S.100
  • Dehnung Kapuzenmuskulatur S.95
  • Dehnung Schulterblattheber S.96
  • Dehnung kurze Nackenmuskeln S.93
  • Dehnung und Entspannung Kiefergelenk S. 94

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Fragen und Antworten

von Norbert am 11.03.2019

Ich war heute beim Orthopäden wegen Schmerzen im Schultergelenk,Handgelenk und in den Fingern.Der Schmerz in den Fingerg...

...elenken ist ein brennender Schmerz und kommt anfallartig. Der Orthopäde sagt mir es kommt alles von der Halswirbelsäule. Ich bin 62 J da ist halt der Halswirbel nicht mehr so gut.Er hat nur meine Finger kurz abgetastet dass war sie ganze Untersuchung. Er hat mir Kortison Tabletten verschrieben,ich soll 10 Tage die Tabletten einnehmen. Vielen Dank im voraus!

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

was soll ich dazu sagen? Ich bin ganz bei Ihnen dass das für die Symptome eine kurze Untersuchung war.

Bei brennenden Schmerzen kann auch der Neurologe eine Untersuchung durchführen und gegebenenfalls ein MRT veranlassen!

von Nagel Eberhard am 02.03.2019

seit ca 6 wochen leide ich an einer bewegungsstörung des linken ring/mittelfingers nach zerrung an der hws leider konnte...

... mir bisher auch ein hinzugezogener physiotherapeut keine besserung bringen was ist zu tun ?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Bitte den Neurologen aufsuchen und den Nerv messen lassen!

von C. Thiele am 22.02.2019

Guten Tag, ich bin 42, habe seit ca 6 Monaten zunehmende Schmerzen in der li Schulter ausstrahlend bis in den Arm. Das ...

...Röntgen ergab eine nicht vollständige Lordose der HWS. Der Wirbel C 6 ist nach innen (anterior?) verrutscht. Vom C 5 her hat eine "Spangenbildung" zum C 6 begonnen. Der Orthopäde tippt auf 3-5 Jahre bis zur Vollendung. Z.Z. bekomme ich Fango, Massagen für die verspannte Rückenmuskulatur und Ibu 600, mache Bewegungsübungen nach Wärme im HWS-/ Schulterbereich. Die Schmerzen haben nachgelassen. Lässt sich durch Haltungsübungen, Chiropraktiker,... etwas tun, das den Prozess aufhält oder umkehren kann? Ich will möglichst keine OP und noch mindestens 20 Jahre arbeiten... Vielen Dank für Ihre Antwort

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

Chirotherapie könnte die Situation auch verschlechtern, hier wäre ich sehr vorsichtig. Passive Behandlungen ohne gleichzeitiges Training werden nicht nachhaltig helfen!

Auch das verrutschen des Wirbels kann nur durch Training verbessert werden.

ausschlaggebend für den Schmerz in den Arm ist aber möglicherweise eine Einengung vom Nerv, deshalb sollte unbedingt ein MRT erfolgen. (Solange keine Lähmung vorliegt kann man dies trotzdem sehr gut mit Krankengymnastik und Training! Behandeln)

von Belinda am 22.02.2019

Chronisches HWS-Syndrom - wie weiter? Hallo. Ich (w, 30 J.) leide seit nun ca. 4 Monaten an Beschwerden der HWS. Aufg...

...rund meiner beruflichen Tätigkeit kann ich leider nachvollziehen, wie es zu den Beschwerden gekommen ist (täglich 9h sitzen im Büro + 2h Zugfahrt als Arbeitsweg, hoher Stressfaktor, Arbeitsüberlastung seit Jahren, vermutlich schlechte Haltung, zu wenig Bewegung und Ausgleich). Meine Symptome: Nackenschmerzen oftmals mit Ausstrahlung Hinterkopf, manchmal bis hin zu schweren Spannungskopfschmerzen, selten auch in die Stirn und Augen ziehend ; sehr stark verspannte Schultermuskulatur mit teils brennenden Schmerzen ; starke Verspannung seitliche und vordere Halsmuskulatur mit Engegefühl im Hals (als würde jemand den Hals permanent etwas zudrücken), Atemprobleme, Gefühl keine Luft zu bekommen bis hin zu Hyperventilation und Panikattacken, Schluckprobleme (Sperre), Halsbrennen innerlich, Ermüdung beim Kauen und Essen ; Ohrendruck mit Gefühl, die Ohren seien zu und ständigem Reflex zum Ohren öffnen / Gähnen ; stark verspannte Gesichts- und Kiefermuskulatur, evtl. auch nächtliches Zähnebeissen ; phasenweise etwas Schwindel, Benommenheit, Gefühl von Kreislaufkollaps / Unterzuckerung ; Blockierungsgefühl beim Kopfdrehen, teilweise Knirschen und Knacken ; teilweise Magenbrennen ; Schlafprobleme ; immer schlechtere Gemütslage HWS-MRI ohne Befund, nichts Auffälliges Termin bei Rheumatologe: Befund: generell etwas gerade Wirbelsäule, starke muskuläre Verspannungen, keine neurologischen Auffälligkeiten. Problem könne "durch Muskelaufbau und proteinreiche Ernährung in ca. 3 Monaten gelöst werden". Krankenhaus (3 Mal Notfall): Behandlung mit Infusion von Schmerzmitteln / Diagnose: Muskuläre Probleme / keine weiteren Untersuche, da keine neurologischen Auffälligkeiten. Vor 3 Jahren mit ähnlichen Beschwerden: MRI vom Kopf ohne Befund, Neurologische Abklärungen ohne Befund Bisherige Therapien: Seit 4 Monaten Physiotherapie mit passiver Mobilisation, Massage, aktive Stabilisation-Übungen, Mobilisation-Übungen unter Anleitung und Kontrolle, welche ich auch täglich zwei Mal zu Hause ausführe, seit ca. 1 Monat Beginn mit Krafttraining (Rudergerät etc.), einige Übungen mit leichten Gewichten. Diagnose: zu schwache Rückenmuskulatur, keine Blockade der HWS, starke Verspannungen Fazit: bisher kein durchschlagender Erfolg, keine deutliche Verbesserung Chiropraktiker: 10 Termine. Leichte Manipulation, Streckung der HWS, Therapie mit Wärme. Diagnose: Blockierte HWS durch muskuläre Verspannungen. Fazit: keine Verbesserung, oftmals erhebliche Erstverschlimmerung nach Behandlung Akupressur-Massage: ca. 8 Termine. Fazit: Bisher beste Therapie mit phasenweise Besserung / Gefühl nicht mehr so blockiert zu sein, Kopf konnte freier bewegt werden, Verspannungen deutlich besser. Akupunktur / TCM: 1 Termin. Starke Reaktion und Verschlimmerung der Verspannungen mit Myogolosen, welche seither nie mehr besser wurden. Osteopathie: 1 Behandlung. Diagnose: Leichter Beckenschiefstand und dadurch Ausgleichs-Fehlhaltung, starke HWS-Verspannung. Wärmeanwendungen (Pflaster, Beutel etc.) teilweise leichte Linderung der Schmerzen Salben: Voltaren dolo, perskindol mit leichter Linderung Medikamente: Anfangs eine intensive Schmerzmittel-Behandlung mit irfen, Dafalgan, Novalgin und Sirdalud Danach wieder Reduktion bis Absetzung aller Medikamente. Relativ schmerzfreie Phase. Später wieder nach akutem Schmerzanfall Tramadol erhalten. Niedrig dosiert ca. 1 Woche, wirkte sehr gut. Wieder fast schmerzfrei und Absetzung. Aktuell: Psychologische Therapie wegen Panikattacken - Einnahme von Brintellix + Trittico. Vimovo 2 Mal täglich, Tramadol nur bei Bedarf. Temesta bei Bedarf. Seit Anfang Jahr (6 Wochen) 100% krankgeschrieben (Arbeit am PC erscheint schon für wenige Stunden sehr schwierig) Meine Fragen: Ist es sinnvoll im Zustand von Schmerzen und sehr starken muskulären Verspannungen ein Krafttraining durchzuführen. Kann die Muskulatur da wirklich richtig reagieren und profitieren? Oder ist es fast kontraproduktiv? Wieso stellt sich nicht eine leichte Verbesserung bei den Übungen und Kräftigung ein? Derzeit habe ich das Gefühl die Muskulatur kann gar nicht mehr gelöst werden, egal was ich versuche. Ich bin in einem Zustand, wo eigentlich nur noch Liegen eine scheinbare Entlastung bringt und halbwegs erträglich wird, während beim längeren Sitzen, Gehen und Stehen die Symptome immer schlimmer werden. Aber ich muss und will mich ja bewegen und weiss, dass das der Schlüssel sein soll. Aber es wird immer schwieriger aktiv zu sein, wenn der Erfolg ausbleibt. Schmerzmittel will ich auch nicht mehr nehmen, nur wenn es nicht anders geht. Einziges "Mittel", welches das Engegefühl im Hals und die extremen Spannungszustände etwas mildert, sodass ich noch halbwegs funktionieren kann ist "Temesta". Das sollte ich aber natürlich keinesfalls so anwenden und vor allem nicht täglich. Aber gibt es denn nicht ein sinnvolles Medikament, welches wenigstens die Muskulatur soweit löst, dass ein Training überhaupt möglich ist und ich wenigstens wieder nach draussen gehen und mit der Wiederaufnahme der Arbeit beginnen kann ohne diese Beklemmungsgefühle? Wäre eine stationäre Kur / Behandlung in einer Klinik sinnvoll um effektivere Ergebnisse zu erhalten? Ich will aktiv sein und möchte alles tun, um wieder fit zu werden, will unbedingt wieder arbeiten können - aber ich sehe leider nicht alleine dahinter, welcher Weg der richtige wäre, um aus diesem Kreislauf von Verspannung, Schmerz und Verzweiflung heraus zu kommen. Vielen Dank für Ihre Meinung!

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

das ist eine schwierige Situation! Ich vermute dass Sie ihre Situation nur im Rahmen einer stationären Behandlung in einer spezialisierten, am besten orthopädisch-schmerztherapeutischen Klinik verbessern können.dort müssen unbedingt Behandlungen, Training und Verhaltens Schulung und Schmerztherapie miteinander verknüpft werden.

noch besser wäre natürlich vorher die verschiedenen Bereiche genau zu prüfen um festzustellen welche Faktoren bei Ihnen vorliegen.

Durch die chronischen Beschwerden hat sich sicher auch das Schmerzsystem schon sensibilisiert, dann können die Übungen nicht mehr helfen.

viel Erfolg!

von Frank Maler am 18.02.2019

Guten Tag, ich hatte 2012 eine Bandscheibenvorwölbung im Halswirbelbereich. Seit dem treibe ich regelmässig Sport und...

... hatte auch keine Beschwerden mehr. Über Weihnachten 2018 bin ich morgens mit einem steifen Hals aufgewacht und konnte mich kaum noch bewegen. Alles war extrem schmerzhaft, so konnte ich den Kopf kaum anheben. Ich kam dann ins Krankenhaus, wo ein CT gemacht wurde. Dem Arzt lagen die Aufnahmen von 2012 vor und er meinte es gäbe keine sichtbare Veränderung. Durch Physioteraphie konnte ich meine Beweglichkeit wiederherstellen. Ich bin dann noch zum Osteopathen, da ich trotzdem immer noch Schmerzen hatte. Zwischenzeitlich war ich für 2-3 Wochen schmerzfrei. Bis vor einer Woche wieder Schmerzen im Halsbereich auf Höhe der Schultern auftraten. Diese strahlen auch in die rechte Schulter. Ich bin aber voll beweglich, trotzdem nehmen die Schmerzen immer mehr zu. Soll ich wieder mit Physiotheraphie anfangen, oder eventuell mit einem genaueren MRT nochmals prüfen lassen, ob wirklich kein Bandscheibenvorfall vorliegt? Früher konnte ich mir nicht vorstellen, was es bedeutet jeden Tag Schmerzen zu haben. Heute würde ich viel dafür geben, endlich wieder einen Tag ohne diesen dumpfen Schmerz zu erleben.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

ja ich würde es genauso machen wie sie vorgeschlagen haben, zunächst gezielte Physiotherapie (mit Kräftigungsübungen), falls darunter keine Besserung neues MRT

von Stephan Sponer am 09.02.2019

Wodurch entsteht ein Halsdoppelwirbel? Grobe , über Wochen anhaltd. Nacken-und Halswirbelschmerzen mit den angezeigten A...

...usstrahlungen in Arme und Beine, schränken meine diesbezügl. Fähigkeit, meine Arme/Beine schmerzlos in Gang zu halten. Div. CT`s und eine MRT förderten dies zu Tage, da war ich schon Fünfzig, und verhindern meine Einsatzfähigkeit. Meiner Mutter zufolge, drangen Russische Soldaten zum Kriegsende in unser Haus(Schoenhengstgau), warfen mich 1 1/2-jährig. aus der Haustüre auf einen vor dem Hauseingang plazierten Spaltholzhaufen und vergingen sich ein meiner Mutter.Die Wahrnehmung meines Schreiens überlegten die Schmerzen der Mvergewaltigten Mutter; -meine Muter bat die Soldaten meine Tötung durch einen Pistolenschuß nicht auszuführen. Die Nackenschmerzen traten erst in fortschreit.Alter auf; in der sporttreibenden Jugendzeit(5000m.L.)war ich schmerzfrei(bis 35/40). Haben Sie eine Erklärun g für mich?

Antwort von Dr. Marco Gassen

lieber Patient,

ich verstehe nicht was sie mit einem Hals doppelt Wirbel meinen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen das eine Veränderung die vielleicht Versuch vielen Jahrzehnten entstanden ist, jetzt Beschwerden macht.

Ich vermute die Beschwerden haben eher etwas mit normalen Abnutzungen an der Halswirbelsäule zu tun. Manchmal Hinterlassen aber auch die schweren Erlebnisse in der Kindheit traumatische Spuren im Nervensystem die sich erst im Älter werden melden. dazu gibt es inzwischen viel Literatur.

Ich würde empfehlen ersteinmal ganz klassisch mit Krankengymnastik, Manualtherapie und Training des Oberkörpers zu beginnen.

von Erika am 09.02.2019

Hallo, bin am verzweifeln habe seit drei Monaten Schmerzen an der Hws in Kopf rein ziehend. Der ganze obere Rücken Schul...

...ter und rechter Arm. War beim MRT der Arzt dort meinte ein kleiner Bsv zwischen 4 und 5. Daraufhin bin ich zum Neurochirurgen der meinte er kann nichts außergewöhnliches sehen, daraufhin sagte ich ihm die Aussage des Radiologen daraufhin meinte er er könne mir 6 Prt spritzen geben. Keine Erklärung was das ist,was es bringen soll nichts. Jetzt weiß ich weder was ich habe noch was ich machen soll. Ich weiß nicht weiter was ich machen soll. Bitte um Hilfe. Danke im Voraus

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,bei ihren Beschwerden ist normalerweise der erste Schritt eine gezielte Krankengymnastik, Übungen und vielleicht sogar ein leichtes Training.

Die Spritzen wären nur dann zu überlegen wenn eine gute krankengymnastische Behandlung nicht hilft!

von Johanna Hamburg am 22.01.2019

Ich habe eine Osteochondrose in den oberen drei Halswirbeln. Seit vier Wochen manuelle Therapie. Die Muskeln müssen irge...

...ndwann allein den Kopf tragen lernen. Dauert noch einen Monat. Abends starke Schmerzen und Kopf zieht durch die Muskeln automatisch nach hinten. Ich kann also nicht das Kinn Richtung Brust halten, wie es am schmerzfreiesten wäre. Wie kann ich diese automatische Muskelbewegung kontrollieren lernen?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Am besten wäre ein Muskel-Biofeedbacktraining!

Gruß!

 

von Thomas am 10.01.2019

Bandscheibenvorfall ? Schmerzen im rechten Schulter/Nackenbereich nur wenn ich den Kopf stark in den Nacken lege und dan...

...n auch nur an einer bestimmten Stelle, dann aber mittlerweile ausstrahlend in Oberarm. Beweglichkeit ist in keinster Weise eingeschränkt. Hin und wieder Schmerzen im Oberarm (seit ca. 3-4 Wochen), dabei immer wieder wechselnde Muskelpartien, niemals alle zusammen und nicht unter Belastung. Seit ca. 1-2 Wochen hin und wieder Finger kribbeln. Mittlerweile vor allem Daumen und Zeigefinger. U.a. wenn ich den Arm stark strecke. Anfänglich über alle Fingerspitzen verteilt aber weniger häufig. Ergänzend, keine Ahnung ob von Relevanz, seit mehreren Wochen Reizhusten ohne klare Ursache und schnell auftretende Heiserkeit. Welche Übungen sind angebracht/empfohlen ? Arzttermin lässt leider noch über 1 Woche auf sich warten ! Vielen Dank, Thomas

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

sie haben recht, das muss erst genauer untersucht werden.

Grundsätzlich kann man aber sagen, alle Übungen die sie als angenehm empfinden und kein Kribbeln hervorrufen, können sie guten Gewissens durchführen.

Alles Gute!

von Julia am 05.01.2019

Hallo! Ich bin 21 Jahre und hab seit Wochen starke Probleme mit meiner HWS. Es begann mit Verspannungen, Schmerzen im...

... Nacken, starken Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Zittern im Gesicht (Mund) und am restlichen Körper sowie blitzartigen punktuellen Stechen (vergleichbar mit elektrischen Stichen/Kribbeln wie es bei einer Stromtherapie empfunden wird) am Körper. Mein Hausarzt schickte mich zum Neurologen, dieser diagnostizierte ein Cervikalsyndrom (Tests wurden aber keine gemacht, es wurde nur der Nacken abgetastet und meine Reflexe untersucht). Es wurde von Tag zu Tag schlimmer und es kam auch Herzstolpern (Herz wurde untersucht alles ok) dazu. Ich muss dazu sagen dass es in dieser Zeit auch mehrere Schicksalsschläger in meiner Familie gab. War auch beim Osteopathen. Die Herzbeschwerden haben sich beruhigt was gebieben ist sind die starken Beschwerden an der HWS, das Zittern und die Kopfschmerzen sowie das Stechen in Händen u Füßen, die mir seit Wochen den Alltag zur Qual machen. Können sie mir vielleicht helfen und sagen was ich machen könnte bzw ob die Beschwerden in ihren Augen auch von der HWS kommen.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

ich vermute dass die Beschwerden ganz eng mit den Erlebnissen in ihrer Familie zusammenhängen.

Der Körper reagiert bei belastenden Ereignissen immer gleich, genauso wie bei Stress, mit einer starken Aktivierung des Nervensystem. Leider wird dies oft verkannt weil nur die muskulären Verspannungen angesehen werden. Ihre Symptome sind deshalb typisch für eine solche Belastungsreaktion.

Können Sie den mit Freunden und Bekannten über die Schicksalsschläge sprechen? Das ist jetzt ganz wichtig, Versuchen Sie herauszufinden was Ihnen jetzt im Moment gut tut. Vielleicht helfen ihn auch Übungen von Peter Levine: Er hat einige gute Bücher mit Übungen geschrieben, sie finden ihn im Internet.

Wenn man die Zusammenhänge zwischen Nervensystem und Muskulatur versteht, geht es oft schon viel besser.

Alles Gute!

von Fabian am 19.12.2018

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich hatte vor vier Wochen einen steifen Hals. Nach einer Woche sind diese Beschwerden ver...

...schwunden und Schmerzen im Rechten Oberarm, Schulter und Kribbeln im Daumen gewichen. Die Beschwerden bestehen nur bei bestimmten Haltungen des Kopfes Bzw. Wenn ich flach auf dem Rücken liege. Ein MRT war unauffällig, es liegt kein Bandscheibenvorfall und auch keine sonstige pathologische Veränderung der HWS vor. Kann es sein, dass die entsprechenden Nerven durch Muskelverspannungen so gereizt sind? Ich bin jetzt in der Physiotherapie. Wie lange kann sowas dauern? Und was kann ich selbst machen? Viele Fragen... Danke für Ihre Zeit.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

das kann ich ohne eine Untersuchung von Schulter und Hals nicht so gut beantworten. Es kann sein dass sich durch die Schmerzen und die Schonung der Muskulatur die Kraft der Nackenmuskulatur reduziert hat, möglicherweise besteht auch eine Überbeweglichkeit.

Lassen sie sich in jedem Fall auch Übungen zur Kräftigung der Muskulatur zeigen!

Gute Besserung!

von Iris am 14.12.2018

Hallo, ich bin 48 Jahre alt und hatte vor 10 Wochen eine Lumbalpunktion. Neurologisch ist laut den Ärzten alles in Ordnu...

...ng. Ca. 1,5 Wochen hatte ich mit postpunktionellen Beschwerden wie Übelkeit und Ohrendruck zu tun. Dann wurde es deutlich besser, aber 2 Wochen später kamen wieder Probleme. Meine Ohr fühlte sich wie mit Watte an, teilweise hatte ich zerrende Nackenschmerzen mit Ohrendruck und mittlerweile wird es immer schlimmer. Der Ohrenarzt konnte nichts finden. Mein Nacken fühlt sich Richtung Hinterkopf massiv gespannt an und ein seltsames unangenehmes Gefühl der Enge macht sich breit. Von der Beweglichkeit geht eigentlich alles, allerdings mit massiven Widerstand. Neurologisch wurde ich mit MRT (ohne Kontrastmittel) noch einmal untersucht, alles unauffällig. Aber woher kommt dieses starke Nacken-/Ohrenproblem, das mich mit diesem heftigen Druck / Engegefühl so stark belastet? Könnte die HWS stressbedingt verantwortlich sein? Kontrollierte Dehnungen des Kopfes machen es eher schlimmer. Ich weiß nicht mehr weiter.

Antwort von Dr. Marco Gassen

wahrscheinlich sind die Beschwerden eher noch in Zusammenhang mit der Lumbalpunktion zu sehen.

Ich würde zunächst eine osteopathische Untersuchung durchführen .

von Manuela Roth am 14.12.2018

Ich habe sehr starke Schmerzen im linken Nacken und Schulterbereich, die in den Arm ausstrahlen. Manchmal schläft er ein...

.... Im Bett finde ich kaum eine Position, in der ich schlafen kann. Der Orthopäde versuchte, mit Akupunktur die Schmerzen zu lindern. Vergeblich. Ich habe seit Juli 2017 die Diagnose Parkinson. Kann es mit Gleichgewichtstoerungen zu tun haben? An wen kann ich mich wenden, was kann ich tun?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

Ich glaube nicht, normalerweise hängt das nicht mit dem Parkinson zusammen:

Ausstrahlende Schmerzen in den Arm können immer auf eine Nervenirritation hin deuten, wurde denn ein MRT durchgeführt? 

Wenn nicht, sollten sie es durchführen lassen, ansonsten würde ich zuerst zum Neurologen gehen, dass er den Nerv zum Arm Mist.

 Wenn nicht, sollten sie es durchführen lassen, ansonsten würde ich zuerst zum Neurologen gehen, dass er den Nerv zum Arm misst.

Alles Gute! 

von Iris am 12.12.2018

Hallo, ich bin 48 Jahre alt und hatte vor 10 Wochen eine Lumbalpunktion. Neurologisch ist laut den Ärzten alles in Ordnu...

...ng. Ca. 1,5 Wochen hatte ich mit postpunktionellen Beschwerden wie Übelkeit und Ohrendruck zu tun. Dann wurde es deutlich besser, aber 2 Wochen später kamen wieder Probleme. Meine Ohr fühlte sich wie mit Watte an, teilweise hatte ich zerrende Nackenschmerzen mit Ohrendruck und mittlerweile wird es immer schlimmer. Der Ohrenarzt konnte nichts finden. Mein Nacken fühlt sich Richtung Hinterkopf massiv gespannt an und ein seltsames unangenehmes Gefühl der Enge macht sich breit. Von der Beweglichkeit geht eigentlich alles, allerdings mit massiven Widerstand. Neurologisch wurde ich mit MRT (ohne Kontrastmittel) noch einmal untersucht, alles unauffällig. Aber woher kommt dieses starke Nacken-/Ohrenproblem, das mich mit diesem heftigen Druck / Engegefühl so stark belastet? Könnte die HWS stressbedingt verantwortlich sein? Kontrollierte Dehnungen des Kopfes machen es eher schlimmer. Ich weiß nicht mehr weiter.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

das ist eine schwierig zu beantwortenden Frage/Situation, es wäre schon denkbar dass dies noch Folgen der Lumbalpunktion sind, es kann aber auch stressbedingt sein. Genau kann ich das ohne Untersuchung nicht einschätzen, ich vermute ohne die Untersuchung durch einen versierten Therapeuten wird man nichts genaueres sagen können.

Wenn möglich würde ich einmal einen Orthopäden der auch osteopathisch arbeitet aufsuchen, der sollte das gut einschätzen können.

Viel Erfolg und gute Besserung!

von Hermann am 26.11.2018

Hallo, der 2. Halswirbel, soweit ich es ertasten kann, steht etwas hinten raus und beim Drücken tut er etwas weh. Von d...

...ort geht der Schmerz (bei Bewegung, nicht immer) hinunter und links und rechts zu den Schulterblättern. Beim Heben von Lasten, manchmal nur der Arme, "zieht" es vom oberen Schulterblatt zum Halswirbel, entsprechend links oder rechts, je nachdem, wo ich etwas hebe. Etwas empfindliche Schultern hatte ich schon länger, aber ohne das mit der Wirbel. Im Liegen habe ich keine Schmerzen, im Büro auch noch nicht aber es wird so langsam unangenehm. Habe mal mit VOLTAREN probiert, aber Besserung bisher keine. danke mfG Hermann H.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo, leider kann ich das ohne Untersuchung nicht gut beantworten. Möglicherweise besteht eine Verspannung oder auch eine Blockierung, das kann man aber nur herausbekommen wenn der Hals untersucht wird. Haben sie es mal mit leichten Dehnungsübungen und Wärme probiert?

Wenn das nicht hilft sollten sie doch mal jemanden draufschauen lassen!

gute Besserung

von Hannah am 24.11.2018

Hallo. Ich bin 23 Jahre alt und habe schon lange durch das viele Lernen starke Verspannungen im Nacken und Schulterberei...

...ch. Jetzt ist es so dass es seit einer Woche stark schmerzt, meine Arme sich oftmals je nach Lage (gehen und bewegen sind besser als sitzen und nach dem Liegen/schlafen ist es am besten) schwach und etwas taub anfühlen. Ich habe dann oft das Gefühl, dass ich in bestimmten Fingern auch weniger Kraft habe und es in meinen Schultern und Nacken dauerhaft so ziehend ist Kanns von meinen Verspannungen kommen? Mein Nacken und meine Schultern sind beim angreifen total hart.

Antwort von Dr. Marco Gassen

ja das kann gut sein, achten Sie darauf regelmäßig auch beim Lernen die Schultern und den Rücken zu bewegen? Manchmal hilft es sich eine Zeit Uhr zu stellen und alle 30 Minuten zumindestens für 2-3 Minuten Lockerungs und an-Entspannungsübungen für den Nacken durchzuführen! Dafür gibt es auch gute Programme Online.

Außerdem kann man sich besser lernen und konzentrieren wenn der Rücken etwas entspannter ist! Die Pausen helfen auch dass der Kopf sich erholen kann!

von stefanie am 21.11.2018

Ich bin 42 Jahre und habe seit letztem Jahr ein Problem .es fing mit zittern Übelkeit schwangenden Blutdruck an es fol...

...gten viele Untersuchungen man hatte im August dann festgestellt das ich chronische darmentzündungen habe sowie eine leichte spondylosenarthrose im halswirbel Bereich. Es bessert sich aber nicht mit den schüben vorrallem nachts fängt das an die ärzte haben dafür keine Erklärung erst heist es darm dann wieder nicht letztes Wochenende fing es wieder an der war schlimmer wie die ersten das war mein siebter. Ich bin nachts durch eine schwere Übelkeit schweisausbruche und drehschwindel wach geworden musste auch brechen ich konnte die ersten zwei Tage mich überhaupt nicht bewegen sobald ich mein kopf bewegte ob es zur seite nach vorne war kam sofort drehschwindel und Übelkeit es hat fast eine woche gedauert bis das allmählich zurück ging mein Blutdruck liegt dabei 160/90 140/87 geht runter auf 100/75 Puls liegt immer knapp auf siebzig mein Hausarzt verschrieb mir pflanzliche Mittel bin darauf zum neurolgen der meint zum kardiologen hatte mein orthopäden darauf angesprochen ob das nicht doch vom halswirbel Bereich kommt sowie Bandscheiben vorfall lendenbereich er verneinte es und meint kommt vom darm mir schmerzen auch die brustwirbel ich habe den Verdacht das das vom rücken kommt. Lg stefanie

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Stefanie,

 Schmerzen und manchmal auch Schwindel, können von der Halswirbelsäule ausgelöst werden.

Die starken Symptome die sie schildern kann man aber allein von der Halswirbelsäule sicher nicht erklären!

Ist denn vom HNO Arzt alles genau abgeklärt?

Ansonsten würde ich primär einmal eine Schwindelklinik aufsuchen!

Viel Erfolg und gute Besserung!

von Christel am 19.11.2018

Wie kann ich schlafen.? Nackenkissen verschlimmert die Schmerzen.ist flaches liegen ohne Kissen ratsam?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

um das zu beantworten muss man wissen wie genau ihre Halswirbelsäule aussieht,, das heißt bestehen die natürlichen Krümmungen, sind Wirbelkörper und Bandscheiben in Ordnung, nächste Haltung der Halswirbelsäule im Vergleich zum Nacken und der Brustwirbelsäule.

von Frau Susi am 15.11.2018

Ichc habe eine neue Arbeit und muss ungewohnte Bewegungen machen. Dies mache ich seit 1 Jahr. Seit einigen Wochen werde ...

...ich nachts wach weil mein Arm vom Ellenbogen bis in die mittleren drei Finger schmerzt, kribbelt und sich dick anfühlt. Das jede Nacht mehrmals. Wenn ich Urlaub habe werde ich nicht wach und habe keine Schmerzen. Nach dem aufstehen dauert es eine Weile bis die Finger wieder Gefühl haben.Am Tag bemerke ich kaum bis selten taube Finger oder Schmerzen. Dafür fühlt es sich an als würde MEI N brustwirbel und Mein Ledenwirbel ständig verrutschen. Dadurch kann ich mich nur eingeschränkt bewegen. Was kann das alles verursachen und was soll ich tun? Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

 

es könnte sein dass die Beschwerden durch Verspannungen und die ungünstige Belastung der Halswirbelsäule an ihrem neuen Arbeitsplatz ausgelöst werden.

Gibt es einen Betriebsarzt in die Fragen können?

Ansonsten wäre es wichtig das einmal ein Arzt sich ihren Rücken anschaut und dann genaueres empfehlen kann.

Grüße!

von Katrin am 15.11.2018

Engegefühl vorne im Hals vor allem im Sitzen und längerem Stehen. Diagnose CVS und Clenching. Jedoch wurde die HWS nicht...

... geröngt. Habe teilweise so ein Kribbeln in den Wangen, Tinnitus rechts und Spannungskopfschmerzen rechts. Kann es sein, dass irgendein Wirbel blockiert ist? Oder was könnte das Problem sein? Schmerzen habe ich so weit keine. Danke für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

die von Ihnen genannten Diagnosen kenne ich nicht.

Zunächst sollte tatsächlich einmal die Halswirbelsäule genau untersucht werden, auch ein Röntgenbild ist sicherlich hilfreich. Die Beschwerden können aber auch vom Kiefergelenk kommen, pressen sie oder Knirschen sie mit den Zähnen?

Ich würde empfehlen den Hals noch einmal ärztlich untersuchen zu lassen.

von Alfred Steinigen am 11.11.2018

Bin 87 Jahre! 1976 wurde ich mit 45 Jahren 80%Schwerbehindert,1988 wurde ich mit 58 Jahren Erwerbsunfaehigkeitsrentner!!...

...! Schweren HWS+LWS-Schaden! Roentgen:Schwere Hals-,Brust-,Lendenwirbelspondylosis,mit eingeengten Platz zwischen die Wirbelscheibe und foraminale Einschrenkung,die Zusammendruecken des Nervenwurzels!...Ein weiteres Attest: Es besteht eine hochgradige Spondylochondrose der Wirbelsaeule mit beginnenden Bechterew!...Ein weiteres Attest: Diagnose:Osteochondrose der HWS mit Cervicalsyndrom!Degenerative Veraenderungen HWS vor allem in den kleinen Gelenken.Diagnose;Rotatorenmaschetten-Massendefekt bds(OA10:M75.1!..Ein weiteres Attest:Verbreitende Sensor und Motor Polyneuropathie!!!!Nun konnte ich eingermasen damit Leben.Lebe seit 30 Jahren in den Philippinen,die Waerme hier tut mir gut,bis letzte Woche mir ein Deutscher angeblich ein Physiotherapeut mir an der LWS eine Uebersehnungsmassage machte.Meine Fuesse/Knie kann ich nicht ueber 30cm spreizen,danach schwere Schmerzen.Aufstehen und hinsetzen nur noch mit Hilfe meiner Frau moeglich,allein unmoeglich.Dann machte mir der Herr eine Halswirbelmassage.Insgesamt habe ich danach grosse Schmerzen.Den Kopf kann ich kaum,nur mit Schmerzen bewegen,Drehschwindel,Uebel und mus erstmals Schmerzmittel einnehmen.Jetzt habe ich Angst,dass der Zustand so bleibt!!..Ist der angebliche Masseur ueberhaupt ein Fachmann oder willer hier nur Geld verdienen mit gefaehrlichen Folgen fuer meine Gesundheit!!!...???Will jetzt Waermflaschen einsetzen...Ja Herr Dr. Gassen was kann ich tun,damit sich mein Zustand wieder ins vorhergehende zurueck tut....Auf Ihre hochgeschaetze Antwort bedanke ich mich jetzt schon von ganzen Herzen,Mit freundlichen Gruessen Hochachtungsvoll Alfred Steinigen

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

Sowie sich das anhörte, habe sie die Behandlung nicht vertragen, aufgrund der Abnutzungen die sie beschreiben, ist dies verständlich.

Im Moment helfen wahrscheinlich nur kleine Übungen um die Muskulatur und die Führung der Wirbelsäule wieder zu beruhigen, statt Wärme können sie auch einmal Kälte probieren!

Gute Besserung!

von Rosmarie Dür am 23.10.2018

Ich hatte ein MRT der HWS mit der Diagnose "durch Spondylosis uncovertebralis bedingte Einengung der Neuroforamina HWK3 ...

...bis HWK7 rechts. Meine Beschwerden sind: Brennen in Mund und Rachen, Räusperzwang, Schmerzen bis ins Ohr rechts. Hustenreiz Heiserkeit, trockene Schleimhäute Im vergangenen Frühjahr hatte ich einen sehr starken Reizhusten mit viel Schleimbildung. Können meine Beschwerden von der HWS kommen? Kann es auch eine Refluxkrankheit sein ?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

diese Beschwerden kommt sicher nicht von der Halswirbelsäule, möglicherweise besteht eine andere Reizung die über das Nervensystem diese Symptome auslöst, rein theoretisch kann es auch vom Reflux kommen.

von Daniela am 03.10.2018

Sehr geehrter Dr. Gassen, Ich bin sehr verzweifelt, versuche aber, in Ruhe zu erklären. Ende 2016 bekam ich Schmerzen ...

...in 2 Wirbeln, zwischen den Schulterblätter. Die Wirbel kribbelten, fühlten sich wie eisig an. Ich hatte schüttelfrost, obwohl ich auf einer Heizdecke lag. Ab und an taten sie dann mal weh, bis es, ein Jahr später, ein Schmerz wurde, der stundenlang anhält, jetzt ein Dauerschmerz ist! Der Schmerz ist kratzig, als reibe was von innen, dann ein Stich, der in brennen übergeht. Bewegung verschlimmert, zuerst half Wärme, nun nur noch Kälte auf dem Wirbel, dies ist aber für den Muskel ungut. Die Wirbel pulsieren bei Klopfen und Anstrengung. Dann rutschte der Schmerz hoch in den Nacken, nun ständig Blockaden in HWS, Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen, Ohrensausen, Schwindel mit Ohnmacht, mein rechter Arm ist wie eingeschlafen, kribbelt, fühlt sich geschwollen und heiß an, ist er aber nicht, mein Gesicht kribbelt. Die Schultergürtelmuskulatur brennt ununterbrochen wie Feuer und atrophiert. Ich bekam Löcher, so das mein BH-Träger nicht mehr von der Schulter rutschen kann. Seit März 2018 wurde es unerträglicher. Ich habe keine Kraft mehr in den Armen, kann sie ohne Schmerzen nicht höher als Hand zu Ohr heben. Im Sport fallen sie auch einfach mal runter, kann sie dann nicht mehr heben, gehorchen nicht. Dauerschmerz, wo die HWS in den Körper geht, wie ein Bolzen, auch in den Schultern. Zudem spüre ich auf der rechten Rückenseite weniger, also creme ich mich mit Tigerbalsam ein, spüre ich links den Kälteeffekt, rechts kaum. Der Physiotherapeut kann meine Arme aber passiv schmerzfrei bewegen. Bei jeder Bewegung kracht es nun in der HWS, ich spüre wie HWS Wirbel rutschen, es klemmt, schmerzt schlimm, wie E-Schläge, ununterbrochenes Kribbeln in Rücken-rechtem Arm-rechtes Gesicht, fühle mich fiebrig, die Schultermuskulatur brennt ununterbrochen. Ein Gefühl, als ist der Kopf zu schwer, staucht mich, zerdrückt meine Wirbel. Hole ich tief Luft, muß ich husten. Zudem ein Würgegefühl, als drücke mir einer von innen beidseitig auf den Kehlkopf, von vorn auf das Brustbein und meine Zunge kribbelt, ich habe Schluckpobleme. Bewegung verschlimmert und dann pulsiert es zusätzlich. Mein Kopf wird wie nach hinten gezogen, ich merke, das ich bucklig werde, will ich meinen Kopf gerade halten, schmerzt es, ich fühle mich gewürgt, der brennende Schmerz geht beidseitig hinten den Nacken hoch und hört am Jochbein auf. Ab und an bekomme ich einen elektrischen Schlagschmerz, hoch in den Kopf, wie wenn man zu schnell Eis gegessen hat. Etwas lindern kann ich den Schmerz, wenn ich mit den linken Fingern die Wirbel, Höhe Nackenende, auf der rechten Seite umfassen, diese nach links ziehe, den Kopf dabei nach rechts beuge. Blutwerte, Schilddrüse ok. Neurologe meinte, das sei Karpaltunnel, maß meine Arme/Beine, alles ok und meinte dann, ich bilde mir das ein. Erst im Mai wurde endlich nach langem Drängen MRT von BWS und HWS gemacht, da kein Bandscheibenvorfall zu sehen war, sei doch alles ok, seien muskuläre Verspannungen. Ibu, Novalgin, Aleve, Diclo helfen nicht. Dies sage ich auch, bekomme sie trotzdem verschrieben. Gehe ich zu Orthopäden, hat mich noch keiner genau untersucht: bücken, fertig. Kaum wurde der MRT Befund gelesen, ist doch alles ok. Ich solle Sport machen. Ich bin jeden Tag 10km gelaufen und 1 Std. Rad gefahren. Spreche ich auf eine Diagnostik an, wie Gleitwirbel, Arthrose.....werde ich abgewiesen, das würde man auf dem MRT sehen. Ich dachte immer, man bräuchte dazu eine Funktionsaufnahme, geröngt wurde ich nie. MRT Bilder wurden nie angesehen. Eine Muskelmessung ergab, das mein supraspinatus merklich abbaut, rechts mehr, obwohl ich Rechtshänder bin, aber eine weitere Diagnostik erfolgt nicht. Trotz starker Schmerzen und der o.g. Symptome werde ich mit muskulären Verspannungen heim geschickt. Neurochirurg schaute sich zwar die Bilder an, aber sagte sofort: Er sähe nichts, was er operieren könne, also was wolle ich bei ihm? Und ging aus dem Zimmer. 4 Monate warten, für 3 Minuten Termin. Ich bin 50 Jahre alt, 165cm groß und wiege nur noch 52kg. Die Schmerzen werden täglich schlimmer, ich war immer aktiv und liege nun nur noch auf dem Rücken da, obwohl ich sonst Seitenschläfer bin, habe schon wunde Fersen. Will ich mich umdrehen, kracht es im Nacken und der Schmerz beginnt, also nur nicht bewegen. Nun mußte ich mich von einigen meiner Haustieren trennen, kann keinen Haushalt machen, nicht zur Arbeit. An wen kann ich mich noch wenden, denn so stelle ich mir ein Leben nicht vor? Vom Neurologen, der mich nicht kennt, nur zur Messung da gewesen, mit einer Somatisierungsstörung abgetan. Von den Orthopäden lustlos behandelt. Hat man keinen Bandscheibenvorfall, hat man auch nichts. Ich bin wirklich so weit, mein Testament zu machen, denn täglich verschlimmert sich alles und kein Arzt mag helfen. Abends kann ich nur mit Schlaftablette einschlafen und morgens habe ich Angst, das Bett zu verlassen. Danke für jeden Tip.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

das sind schwerwiegende Symptome und eine lange Geschichte. Leider höre ich öfters solche Verläufe.

Es sind die typischen Zeichen einer chronisch gewordenen Schmerzerkrankung. Bei den vielen Spezialisierungen fehlt oft ein Arzt der sich Zeit nimmt und die gesamten Symptome im Überblick betrachtet.

Aber es hilft nichts, sie müssen aus dieser Situation herauskommen. Sie werden es nur aus eigener Hilfe schaffen, benötigen dafür aber erfahrene und kompetente Anleitung.

Wenn es keine neurologische Ursache gibt, ist es am wichtigsten zu verstehen, dass sich das Nervensystem durch den chronischen Schmerz überaktiviert hat.

In der von Ihnen geschilderten Situation hilft meist nur ein Aufenthalt in einer speziellen Schmerzklinik, hier sind Ärzte und Physiotherapeuten die sich mit ihren Symptomen auskennen.

Bitte schauen Sie sich danach um!

Gute Besserung!

 

 

 

In der von Ihnen geschilderten Situation hilft meist nur ein Aufenthalt in einer speziellen Schmerzklinik, hier sind Ärzte und Physiotherapeuten die sich mit ihren Symptomen auskennen.

von Rufus am 05.09.2018

Sehr geehrter Dr. Gassen, Ich bin 26 und seit über zwei Jahren leide ich unter chronischen Schmerzen zwischen der recht...

...en Schulter und Nacken. Es ist ein stechender Schmerz nahe dem unteren Ende vom Hals, der stärker wird wenn ich auf der Seite schlafe oder länger sitze. Bei Aktivitäten mit der rechten Hand spüre ich schnell die Vorzeichen einer Schleimbeutelentzündung, die auch kommt, wenn ich mit der Aktivität nicht aufhöre. Bei langem Sitzen kommen auch Spannungskopfschmerzen hinzu, jedoch werden manchmal die Schmerzen auch ohen sichtlichen Grund stärker. Alles fing mit einer Schleimbeutelentzündung vor 2 Jahren, die nach einer Behandlung auch schnell verschwunden war, der stechende Schmerz im Nacken aber nicht. Vor der Schleimbeutelentzündung war ich regelmäßig schwimmen und habe gefochten. Das ist seitdem nicht mehr möglich. In den Jahren habe ich viele Therapiemöglichkeiten versucht, die alle erfolglos waren: -Kinesitherapie -Physiotherapie - Osteopathie -Infrarotwärmetherapie -Cortisonspritzenbehandlung -Muskelentspannungstabletten -täglichen Muskelentspannungs-und stärkungsübungen -Akupunktur (macht es sogar schlimmer) Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, was ich noch tun soll und hoffe dass sie eine Idee haben, was ich tun könnte. Vielen Dank im Vorraus. Rufus

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Rufus,

 

das wird sich aber primär nach einer Schmerzausstrahlung aus der Halswirbelsäule an.

Haben Sie denn bei all den Behandlungen zur Entspannung auch mal etwas für die Kräftigung der direkten Halsmuskeln getan? Dies muss aber ein spezielles Nackenmuskeltraining am Gerät , am besten unter ärztlicher Aufsicht, sein.

In den meisten Fällen ist bei diesen Symptomen eine Schwäche der Muskulatur die Ursache (durch die passiven Behandlungen und ständigem Dehnungen und Entspannung wird es sehr kurzfristig besser, langfristig oft eher schlechter)

Gibt es ein MRT der HWS? - sonst machen!

Vielen Erfolg!

von Ingrid Koxholt am 04.08.2018

Seit acht Wochen kann ich meinen Kopf gleichermaßen nicht ausreichend nach rechts und links drehen. Es erfolgte durch de...

...n Orthopäden eine Schmerztherapie durch Spritzen, Tabletten, Infusio nen. Eine Röntgenuntersuchung zeigte einen leichten Verschleiß der Halswirbel, ein MRT zeigte lediglich eine minimale mediobilaterale Bandscheibenprotrusion C5/C6. Trotzdem habe ich starke Schmerzen beim Drehen des Halses. Seit Behandlungsbeginn zeigt sich keinerlei Verbesserung der Problematik. Wie kann man noch weiterbehandeln? Ich habe Angst vor einer Chronifizierung.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Ingrid,

hatten Sie schon Krankengymnastik oder Manualterapie?

Akupunktur? Trainingstherapie?

Dies wären weitere Behandlungsmöglichkeiten. 

Beste Grüße!

von Lena am 30.07.2018

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich schreibe Ihnen heute, weil ich mittlerweile ziemlich verzweifeltbin. Vor heute genau ...

...15 Wochen habe ich drei 60 Liter Blumenerde Säcke in meinen Kofferraum von meinem Auto gehoben; danach lag ich im Krankenhaus. Meine Arme und Beine haben furchtbar gekribbelt und dazu kam das Gefühl, dass meine Brust sich zuschnürt. Im Krankenhaus wurde ein Bild vom Thorax gemacht und mein Herz untersucht mit Ultraschall, Blut, Überwachung über Nacht und EKG. Alles in Ordnung. Seit 15 Wochen habe ich nun starke Schmerzen auf meinen Rippen, links einen eingeschlafenen kleinen Finger und am rechten Arm und Fuß kribbeln. MRT vom Kopf wurde gemacht...unaufällig. Ein MRT von der HWS und BWS wurde auch veranlasst. Hier wurden festgestellt, dass in in Th2/3 einen Blockwirbel habe und eine leichte Bandscheibendehydration C5/6 und C6/7. Neurologisch wurde ich bereits ebenfalls untersucht. Nervenbahnen Arme und Hände wurden gemessen, Augen und auch ein EEG gemacht. Alles in bester Ordnung. Nun habe ich eine Frage: Was können die Schmerzen auf meinen Rippen sein und vor allem das einschlafen in meine Finger? Was kann ich dagegen versuchen bzw. gibt es irgendwelche Hilfsmittel die man für Nervenschmerzen auf den Rippen machen oder nehmen kann? Bei meinem Orthopäden und meiner Hausärtzin bin ich mittlerweile als "Panik" Patient abgestempelt, weil die MRT und auch beim Neurologe nichts festegestellt werden konnte. Ich freue mich über eine Nachricht von Ihnen!! Vielen Dank und liebe Grüße, Lena

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Lena,

ich kann Ihre Verzweifelung gut verstehen. Vier Monate mit solchen Beschwerden sind schon eine sehr lange Zeit.

Das wichtigste zuerst: Ich habe schon öfters von Patienten von ähnlichen Beschwerden nach schwerem Heben oder zum Beispiel auch nach einen Sturz gehört. Durch eine ungewohnte oder plötzliche körperliche Überlastung kann eine "Nervenreizung" entstehen. 

Gut, dass bei Ihnen schon alles untersucht wurde, nach meiner Erfahrung können Sie sich auf die Ergebnisse (das nichts organisches gefunden wurde) verlassen.

Was nichts heißt das Sie nichts haben! - Sondern nur das man es nicht sehen oder messen kann.

Manchmal entsteht nach plötzliche Überlastungen  eine Irritation des Nervensystems, die zu verschiedensten Symptomen führen kann. Das mit der Panik ist dabei nicht ganz falsch (auch die kann man nicht im MRT darstellen oder messen),  der entscheidende Unterschied ist jedoch, das es sich hierbei prmär nicht um ein psychisches Phänomen handelt. Aber es kann natürlich trotzdem sehr beunruhigend sein.

Die Beschwerden an den Rippen entstehen durch eine Reizung der Nerven an der Brustwirbelsäule(Intercostalneuralgie), dies dürfte auch eine Folge des Verhebens gewesen sein.

Wahrscheinlich ist Ihr Muskulatur Ihres Rücken und besonders Ihrer Halswirbelsäule nicht besonders gut oder Sie haben eine leichte Überbeweglichkeit, dann kann die körperliche Überlastung zu einer Nervendehnung und damit zu dem (nicht messbaren) Reizzustand geführt haben.

Da das MRT und der neurlogische Befund unauffällig sind, wurde kein Gewebe zerstört.

Was ist also zu tun?

1. Ruhe bewahren - ganz wichtig - das geht wieder vorbei!

2. Leichtes Kräftigungstraing zunächst der unteren, dann der mittleren, und wenn das alles gut vertragen wird auch der Halsmuskeln! GANZ WICHTIG ! 3x täglich 10-15MIN.)

3. KEINE -oder nur sehr wenige -Dehnungsübungen!

4. Trotzdem bewegen und möglichst alles machen - es kann nichts schlimmes passieren (auch wenn es kribbelt)!!

5. Passive Behandlungen, wie Massage oder Osteopathie helfen zumeist nicht nachhaltig -weglassen!

6. Keine Wärme, sie aktiviert das Schmerzsystem! Evtl. Eis/Eisabreibungen

7. Falls es Sie zu sehr beunruhigt  -> Schmerzmittel die das Schmerz-nervensystem beruhigen (ggf. Schmerztherapeuten fragen)

8. Auch bewusstes Ablenken vom Schmerz oder kribbeln ist erlaubt! Neue Untersuchungen zeigen: Durch ein zu starkes Beachten oder "hineinhören" in den Schmerz kann der Schmerz verstärkt werden und ein Schmerzgedächtnis entstehen!

Also- das wird wieder!

Alles gute!

 

 

von Jasmin am 19.07.2018

Sehr geehrter Herr Dr Gassen, Vor 2,5 Wochen würde ich wach und habe ein ziemliches ziehen im rechten Oberam verspür...

...t, ich bin 4oder 5 Nächte im auf der Couch in sehr ungünstiger Position eingeschlafen, rechte Hand verdreht unter dem Kopf. Ich hatte das gleiche bereits 1x im Oktober da ging es mit 2x Massage weg. Seit Oktober befinde mich allerdings im ruhemodus mit wenig körperlicher Aktivität aufgrund 4 Operationen und befinde mich hauptsächlich im Sitzmodus. Nun ich war beim Orthopäden, der hat mir spritzen gegeben, die haben nicht geholfen, gegen das Ziehen im Arm, kein Schmerzmittel hilft dagegen. Es ist auch bewegungsunabhängig. Dann war ich beim Chiropraktiker, auch nicht besser. 3x beim Osteopathen, welcher erstmals gesagt hat das es vom Hals ausgeht, es wurde leichter jedoch geht es nicht weg, auch wenn ich den Kopf retour gebe, sticht es gleich beim Anfang nach dem Hals.. Gestern war ich bei einem Dipl sport und Physiotherapeuten, erstmals untersuchte mich jemand. Er sagte dann, durch die lange schonung des Körpers, meiner falschen Körperhaltung (Schultern sind um 2/3 weit zu vorne- Schildkröte) haben die Nacken und Schultergürteln keine Kraft mehr, die schlaffen Muskeln, drücken auf Nerven und reizen diese. Genauso auf eine Arterie.... Er hat mich dann getappt, damit ich Unterstützung habe die Schultern richtig zu halten und die anspannung der Nacken und Schultermuskeln zu vermindern. Es ist alles frei beweglich. Außerdem hat er mir mit dem Theraband 2 Übungen gezeigt welche ich nun seit gestern 3x täglich 2x20 machen muss....außerdem meinte er es ist Zeit mich zu bewegen, mit sitzen und rumliegen wird sich nichts bessern. Deswegen war er gestern auch gegen eine Massage oder den erneuten Besuch beim Osteophaten, da es ja nur kurzzeitig hilft.ich muss was tun, sonst wird das nichts. am Dienstag muss ich wieder hin.. Er warnte mich auch, sollte ein Muskelkater auftreten, muss ich weitermachen, ansonsten wird es schlimmer. Ich habe das Gefühl das es hilft. Kann das alles von einer schlaffen Muskulatur kommen?? Nervenschmerzen im Arm durch schlaffe Muskulatur? Oder haben Sie vielleicht noch eine andere Idee? Ich nehme seit gestern auch Neurobion forte (Vitamin B1, B6, B12) Ich bedanke mich Jasmin

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Jasmin,

 

grundsätzlich würde ich ihrem Vorgehen zustimmen.

Es ist sehr gut möglich dass sich durch die Ruhephase die Muskulatur deutlich zurückgebildet hat. Dann können die Wirbelkörper nicht mehr gut geführt werden und es können Reizungen/Irritationen der Nerven entstehen. Oft wird es mit dem entsprechenden Training dann viel besser. Ich halte es deshalb für eine sehr gute Idee zunächst mit den Übungen weiter fortzufahren!

Es ist auf jeden Fall richtig er, dass zeigen alle Studien, wieder mehr in Bewegung zu kommen.

Die Studien zeigen auch das fast immer durch das Training eine Besserung entsteht. Manchmal muss man jedoch auch verschiedene Übungen probieren, in den meisten Fällen spüren sich selber sehr genau ob die Übung angenehm oder hilfreich sein kann.

Ich denke Sie sind auf dem richtigen Weg!

 

von Karin Fischer am 04.07.2018

Guten Tag Dr. Gassen, vielen Dank für die schnelle Antwort. Ein MRT von der HWS wurde noch nicht gemacht. Mein Hausarzt ...

...möchte noch abwarten. Den Rat mit der Osteopathie, werde ich auf jeden Fall befolgen. Danke nochmals.
von Karin Fischer am 03.07.2018

Guten Tag Dr. Gassen. Ich leide seit Oktober 2017 an Kopfschmerzen mit Nackenschmerzen, Schwindel aber nur im liegen, S...

...chmerzen in der linken Schulter ausstrahlend im Arm und Ellenbogen. Der keine Finger und der Ringfinger kribbeln. Hatte im Oktober auch einen Autounfall, Reh reingelaufen. Akute Blockade der HWS im Oktober 2017 und Februar 2018. Krankengymnastik und manuelle Therapie seit Oktober ohne Erfolg. Im April 2018 hatte ich eine LWS Operation mit Dekompresion von Dura und Radix mit Discotomie. L5S1. Können meine Beschwerden von der HWS kommen? Mit frd. Grüßen Frau Fischer

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Frau Fischer,

die Beschwerden können aus der Halswirbelsäule entstehen, aber auch eine Verklebung im unteren Rücken nach der Operation wäre möglich.

Gibt es denn ein MRT der Halswirbelsäule?

Die Fascien und den unteren Rücken sollten Sie noch einmal osteopathisch überprüfen lassen.

von Michael Geis am 03.07.2018

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich habe nun bereits seit mehr als drei Jahren Beschwerden an meiner HWS. Waren es zu Anf...

...ang noch temporär auftretende Schmerzen, ist der Schmerz an der HWS heute, vor allem bei einer Drehbewegung nach rechts ein Dauerzustand. Hinzu kamen im Laufe der Zeit massive Rückenverspannungen und diverse vegetative Probleme. Das Ganze hat mittlerweile einen sehr einschränkenden Einfluss auf die Lebensqualität, da ein Zustand ständiger Verspannung und Schmerz entstanden ist. Hinzu kommen jetzt brennende Empfindungsstörungen in den Fingern. Vor ca. eineinhalb Jahren wurde meine HWS gerönthgt. Festgestellt wurde ein verschobener Atlas sowie eng stehende Wirbelkörper aufgrund Bandscheiben Verschleiß. Die Empfehlung des Arztes war manuelle Therapie sowie angemessene Sporteinheiten. Sport treibe ich noch heute diverse manuelle Therapien bzw. Besuche beim Osteopathen zeigten leider nur bedingte bzw. kurzfristige Erfolge. ich wäre für einen Rat dankbar.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Hr. Geis,

Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man verschiedene Abnutzungen an den Bandscheiben festgestellt. Die Schmerzen die sie berichten zeigen jedoch auch eine deutliche Chronifizierung des Schmerzes an. Wir wissen heute dass dadurch Veränderungen im Nervensystem entstehen. Auch die vegetativen Probleme sprechen dafür.

In diesem Zustand sind lokale Behandlung mit Manualtherapie und Sport nicht mehr ausreichend.

Hier bedarf es einer deutlich intensiveren Therapie, am besten über 2-3 Wochen in einer spezialisierten orthopädischen Schmerzklinik!

Alles Gute!

von Ingeborg römgens am 28.05.2018

War heute bei einem Orthopäden wegen meiner HWS Athrose...2. Meinung..mein Neurochirurgische möchte operieren..heute wur...

...de mir gesagt !dass eine Spritze in die HWS unter örtlicher Betäubung die Svhmerzen wegbrennt..weiß aber nicht ob es hilft..bei 3 Wirbel ist nicht mehr viel in den Zwisvhenräumen.weiss un nichtvwad ich machen soll.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Am besten Sie besprechen das nocheinmal mit dem Hausarzt.

Freundliche Grüße

Gassen

 

von Heike am 20.04.2018

Lieber Herr Dr. Gassen, gerade bin ich auf diese Seite gestoßen. Vielleicht darf ich Ihnen kurz meine Symptomatik schi...

...ldern. Ich (39) habe seit vielen Jahren immer wieder Muskelverspannungen und hatte schon einige Hörstürze. Die Ursache für die Hörstürze konnte nie gefunden werden, ich war (zusätzlich zum HNO natürlich) einige Male beim Neurologen und zweimal im MRT zum Ausschluss eines Akustikusneurinoms. Auch der Orthopäde fand nichts. In den letzten Jahren wurden die Verspannungen immer schlimmer und häufiger, gingen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und einer Gangunsicherheit einher. Erst im Oktober war ich erneut beim Orthopäden - nichts. Nun habe ich seit Anfang März Lidflattern am rechten Auge und seit einigen Tagen urplötzlich keine Kraft mehr im rechten Daumen. Der Arzt meinte, ich solle noch eine Woche warten, bei fehlender Verbesserung würde er mir ein MRT wegen Ausschluss MS verschreiben. Das beunruhigt mich jetzt doch sehr und zur endgültigen Abklärung werden bei den Wartezeiten für Facharzttermine noch einige Wochen ins Land gehen. Klingt mein Beschwerdebild nicht eher nach einem Bandscheibenvorfall? Ich hatte das Gefühl, meine Kopfschmerzen und Verspannungen wurden nicht ernst genommen, und immer als psychisch bedingt eingestuft (was auch sein kann, ich weiß. Ich habe drei Kinder, eines davon mit Behinderung). Der Daumen allerdings (keine Schmerzen) macht mir aber doch Sorgen und der Gedanke an MS erst recht... Übrigens hat selbst bei dem Daumen mein Arzt eine Psychosomatik vermutet. Ich wäre sehr dankbar für Ihre kurze Einschätzung ... Vielen Dank vorab Heike

Antwort von Dr. Marco Gassen

Liebe Heike,

Mein erster Eindruck nach dem Lesen Ihrer Beschwerden und des Verlaufes, dass sich die Symptome am ehesten als Zeichen einer Überlastung ihres Nervensystems erklären lassen.

Verspannungen der Muskulatur entstehen in der Regel entweder durch sehr ungünstige körperliche Belastungen(Lange sitzen am Computer oder Handy) oder aufgrund einer erhöhten inneren Spannung. Die Aktivierung des sympathischen Nervensystems führt fast automatisch, und ohne dass wir es bewusst bemerken, zu einer Anspannung, Insbesondere der Nacken und Kiefermuskulatur.

Wenn für den Hörsturz keine Ursache gefunden wurde, d.h. kein organischer Grund, kann man oft davon ausgehen dass es in den meisten Fällen durch Stress bedingt ist. Natürlich können auch andere Krankheiten solche Symptome verursachen. In der Praxis ist dies jedoch extrem selten.

Wenn das Thema Psychosomatik schon einmal genannt wurde, welche Folgerungen wurden denn gezogen?

Wichtig ist, dass Sie sich nicht zusätzlich schlecht fühlen, weil man denkt die Beschwerden wären ja "nur" psychisch bedingt.

Erschwerend besteht auch oft die Einschätzung das stressbedingte oder psychosomatische Beschwerden etwas makelhaftes seien, so als ob man sich dafür schämen müßte.
Das Gegenteil ist eigentlich der Fall, die meisten Menschen die unter diesen Symptomen leiden, arbeiten viel und engagieren sich sehr für andere. Durch diese gut gemeinte hohe Belastung, spüren Sie aber oft nicht wenn sie sich über ihre Grenzen belasten oder sich zu viel zumuten.

Oft ist es dann sehr sinnvoll sich unterstützend beraten zu lassen, vielleicht lässt sich das ein oder andere an Belastung oder wie sie damit umgehen, doch leichter verändern als man denkt.

 

von Jessy am 14.04.2018

Hallo Dr.Gasse ich leide seit 3monaten unter nacken,schulterschmetzen die bis in die finger ziehen.es hat genau am he...

...iligabend mit einer falschen bewegung angefangen.ich hatte einen lagerungsschwindel rechts und hatte die epley manöver gemacht.kopf war nach rechts gedreht und von der liege position bin ich mit dem gedrehten kopf,abrupt hoch gekommen.mir wurde übelst schwindelig. ich habe schon eine Ârzte Marathon hinter mir: Mrt Schâdel (ohne Befund) Hno mit hörtests (ohne befund) ultraschall der halsgefässen (ohne befund) neurochirurg (er hat mich ausgelacht 2 verschiedenen Neurologen(neurologisch alles ok) grosse blutbild (ohne befund) Nervenleitungsmessung kommt noch Mrt der HWS ergab :sehr flache bsprotrusionen (2mm) auf höhe C5/6 und C6/7 ohne Nervenwurzel oder Myelonaffektion und steilstellung der hws mit angedeuteter kyphose Diagnose des Orthopäden:zerviobrochalgie,aber der arzt sagt das meine beschwerden nichts mit der hws zu tun haben,eher Verspannungen und Muskelverhärtung,die Hausärztin ist jedoch der meinung das es doch von der hws kommt?? Beschwerden: Verspannungen/Verhärtungen am nacken schulterbereich,ohrgeräusche,schwindel,mäßige kopfschmerzen,nacken schulzerschmerzen,muskelzuckungen,zittern der hände und finger(voallem mittlerer finger)bis vor 2tagen hatte ich schmerzen in den ganzen armen die bis in die finger zogen, Aber seit 2tagen sind die schmerzen verschwunden dafür habe ich pieksende schmerzen (wie mit einer nadel)am ganzen körper aber überwiegend in den händen,finger und fingerkuppen,im gesicht und taubheitsgefühl und brennen auf der zunge und manchmal in den lippen,(aber ist nicht wirklich taub) Nachdem pieksenden schmerz brennt es auch an der stelle. ich mache mich verrückt und habe angst das die nerven auf diese weise einen schaden annehmen und es zu einer lähmung kommt. Ich war gestern beim Neurologen (seit den beschwerden das 4mal.)sie sagte ich soll den termin,was wir vor wochen machte zu nervenleitungsmessung abwarten,und das pieksen versuchen zu ignorieren,aber der termin ist erst am 07.05ten. ich hatte zuvor immer körnerkissen auf meinen nacke und schulter gelegt und jeden tag 2-3mal yoga übungen gegen Verspannungen im nacken und Schulterbereich gemacht gehabt,könmte es sein das es dadurch zur nervenschädigung kam (zuviel wärme und übungen)und deswegen dieses pieksen und brennen?jetzt habe ich angst weiter zumachen,da ich denke das ich so mehr den nerv kaputt mache.ich trau mich auch nicht mehr zu arzt zu gehen.was denken sie,klar ist eine ferndiagnose nicht möglich aber genau das was ich hier als diagnose geschrieben habe,kam am ende raus? ich mache mich etwas verrückt,und weiss nicht wie ich mir selber helfen kann,ich hoffe sie nehmen mir den langen text nicht übel,ich wäre dennoch für ihre antwort sehr sehr dankbar Mit vielen Grüßen Jess

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Jess,

Natürlich habe ich hier nicht die Zeit und die Möglichkeiten Ihnen alles ganz genau und ausführlich zu erklären.

Aber die Symptome wie sie berichten und die Art ihrer Beschwerden Sind kein Einzelfall, also bitte erst mal keine Panik, das Problem liegt eher daran dass die meisten Ärzte, wenn sie nichts messbares finden, nicht wissen wie sie damit umgehen sollen.

Und auch ganz wichtig: Es kann nichts kaputt gehen, weder an den Nerven noch an den Muskeln, noch an der Halswirbelsäule.

Es ist wohl eher so das Ihr Schmerzsystem überaktiviert ist. Wie genau das entsteht wird erst langsam verstanden, man kann es am ehesten verstehen wenn man es mit einer Allergie vergleicht, auch dort reagiert der Körper zu stark auf "normale" Reize.

Wenn möglich versuchen Sie die Yogaübungen zur Entspannung wieder aufzunehmen, auch wäre es gut wenn Sie vorsichtig ein paar Kräftigungsübungen beginnen. Und vor allem: Zuversicht, es kann nichts Schlimmes passieren -und es geht wieder weg!

Ich habe Ihre Frage zum Anlass genommen, diese Art der Symptome , Ihre Ursachen und wie sie damit umgehen sollten,noch einmal genauer zu beschreiben, ich werde mich im Laufe der nächste Woche nochmal melden!

Grüße!

von Zara am 06.04.2018

Hallo seit ein paar Monaten, schlafen meine beiden Hände in der Nacht ein meine Finger Ringfinger und Mittelfinger schme...

...rzen extrem, dass ich alle 2 Stunden wach werde. Die Schmerzen werden erst weniger wenn ich stehe und mit dem Kopf die Decke anschaue, seit einigen Tagen habe ich auch am Tag keine Kraft in der linken Hand, sowie starke Schmerzen wenn ich etwas fest halten oder eine Faust mache. Im Moment bin ich schwanger, sodass auch meine schlafpositionen eingeschränkt sind (23 SSW) Welche Bewegungen könnte und dürfte ich ausüben da ich momentan kein MRT durchführen darf ? Oder gibt es andere Lösungen für die Behandlung meiner Schmerzen?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

wahrscheinlich ist im Rahmen der Schwangerschaft das Gewebe angeschwollen und stört die Nervenleitungen an der Hand (Karpaltunnel). Normalerweise helfen Krankengymnastik und ganz besonders eine nächtliche Schiene.

Vorsichtshalber würde ich aber zunächst kurzfristig ein Termin beim Neurologen vereinbaren!

Alles Gute, auch für die Schwangerschaft!

von Klaus Kirchner am 01.04.2018

Hallo, ich habe seit ein par Wochen Schmerzen vom Hals rechts, Schulter, Arm bis zum Mittelfingen, seit dieser Woche str...

...ahlt der Schmerz in die linke Brust aus und verursacht Schmerzen beim husten. wo her kann das kommen ?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Das kann von einer Nervenreizung an der Halswirbelsäule entstehen, Sie sollten einen Arzt drauf schauen lassen, eventuell muss man ein MRT durchführen um die Bandscheiben und Nerven am Hals zu untersuchen.

von Ali am 30.03.2018

Vor 10 Tagen nachdem ich Nackenmuskulatur trainiert habe, begann meine Daumen und Zeigefinger (linker Arm) einzuschlafe...

...n. Bis jetzt zeigt es keine Besserung ganz im Gegenteil mein Handballen schmerzt extrem, dass ich Nachts nicht mehr richtig schlafen kann. Welcher Nerv könnte beschädigt sein oder eingeklemmt?

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo, besteht auch eine Schwäche der Hand-oder Armmuskel?

Bitte erst ein MRT machen lassen und damit zum Neurologen! Keine Übungen für den Nacken bis das Ergebnis der Untersuchungen bekannt ist!

von Sarina am 12.03.2018

Bei Schulterkreisen knackt es immer richtig dolle in den Schultergelenken. Besonders auf der linken Seite. Und beim Dreh...

...en des Kopfes knackt es auch im Nacken. Generell bin ich (denke ich) sehr verspannt. Rückensport hilft auch nicht wirklich weiter. Könnte eine Blockade in der Halswirbelsäule vorliegen? Vielen Dank im Voraus.

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo,

das es bei bestimmten Bewegungen des Kopfes an der Halswirbelsäule knackt ist ein relativ häufiges Symptom. Oft sind oft sind es Blockaden der kleinen Wirbelgelenke die sich spontan lösen. Die Ursache ist zumeist eine Kombination aus muskulärer Schwäche, Verspannung und ungünstiger Haltung.

Die Ursache ist also nicht eine Blockade, diese löst sich ja im knacken, sondern dass ich aufgrund der muskulären Verspannungen/Schwäche immer wieder neue Blockaden entwickeln.

von Todic Damir am 10.03.2018

Beim nach hinten legen des Kopfes. Also Kopf in den Nacken. Ziehen im Oberarm rechts

Antwort von Dr. Marco Gassen

Beim Rückwärtsbeugen des Kopfes werden die Nervenkanäle, in denen die Nerven seitlich aus der Halswirbelsäule austreten und z.B. zum Arm, der Hand und den Finger führen, durch die Bewegung etwas enger. Dies ist normal und führt zu keinen Beschwerden. Sollte jedoch ein Bandscheibenvorfall in ungünstiger Position vorhanden sein oder eine Abnutzung am Nervenaustrittskanal, kann der Schmerz im Rückwärtsneigen auf eine entsprechende Störung hindeuten. Gelegentlich entstehende Beschwerden aber aufgrund von Muskelspannungen. Hier ist eine neurologische Untersuchung erforderlich.

von Silke am 07.02.2018

Ich habe Schmerzen in der rechten Halsseite beim Überstrecken der Arme z.b.beim ausziehen kommt das von der Halswirbelsäule

Antwort von Dr. Marco Gassen

Hallo Silke,

dass er kann sowohl vom Hals als auch von der Schulter kommen.

Muss man also zunächst untersuchen, am besten erst mal den Hausarzt drauf schauen lassen.

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